AKBW KI-Stammtisch: Wieviel Agenten braucht ein Architekturbüro

Ich war Podiumsgast beim zweiten KI-Stammtisch der Architektenkammer Baden-Württemberg in Stuttgart und diskutierte über KI-Agenten im Planungsalltag.

Am 13. Juli 2026 fand der zweite KI-Stammtisch der Architektenkammer Baden-Württemberg im Haus der Architektinnen und Architekten in Stuttgart statt, unter dem Titel „Wieviel Agenten braucht ein Architekturbüro". Ich war Podiumsgast, gemeinsam mit Kolleg:innen von andOFFICE, asp Architekten, ERNST² Architekten, KEKS Studio, Partner ag und dem Institut für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren der Universität Stuttgart.

Im Zentrum stand die Unterscheidung zwischen KI-Apps, die auf aktive Eingaben reagieren, und KI-Agenten, die innerhalb eines definierten Rahmens eigenständig Aufgaben verfolgen und Anwendungen miteinander verknüpfen können. Die Praxisbeispiele reichten von automatisierter E-Mail-Bearbeitung über die Zusammenstellung von Referenzprojekten für VGV-Verfahren bis zur Suche nach wiederverwertbaren Bauteilen. Open-Source-Werkzeuge wie OpenWebUI und n8n kamen dabei immer wieder als niedrigschwelliger Einstieg zur Sprache.

In meinem eigenen Beitrag zeigte ich, wie sich OpenWebUI als zentrale Oberfläche für KI im Büro einsetzen lässt, während n8n im Hintergrund Automationen übernimmt, etwa ein Bautagebuch per WhatsApp oder die automatische Auswertung von Vergabeplattformen. Der Konsens des Abends: klein anfangen, Erfahrungen sammeln und KI-Ergebnisse niemals ungeprüft übernehmen. Die fachliche Verantwortung bleibt beim Menschen.

Ausführlicher Nachbericht der AKBW